AdoptivSinn Newsletter 12/2011

 

 

 

Im neuen Jahr wird alles besser – wenn man sich dafür einsetzt!

Spätestens wenn die Kinder eine „Regelschule“ besuchen, hat eine Mutter einmal sehr treffend formuliert „Lebst Du noch, oder geht Dein Kind schon zur Schule?“

 

Viele Eltern fühlen sich herausgefordert, sich zu engagieren, stoßen aber schnell an Grenzen, wenn sich „Fachkräfte“ in ihrer Kompetenz oder bewährten Handlungsweise in Frage gestellt fühlen. Das Gefühl der Machtlosigkeit, des Ausgeliefert-seins an dieses System/diese Institution kennen sicherlich viele, die durch ihren Lebensweg einfach schon öfter über den Tellerrand geschaut haben als viele andere Personen im näheren Umfeld.

 

Ich denke, es lohnt sich sehr, über den Tellerrand zu schauen, so dass auch unsere Kinder bemerken, „unsere Familie ist irgendwie anders“. Es ist nicht negativ, anders zu sein, es öffnet Horizonte – und dass auch die unserer Kinder immer weiter werden, erleben wir mit Freude!

 

Nachfolgend möchte ich gerne dazu anregen, sich zu informieren, eigene Standpunkte zu finden und möglicherweise Ideen zu bekommen, wie und wo Engagement gebraucht wird und eine Weiterentwicklung möglich macht.

Für gute Vorsätze im Neuen Jahr:

 

 

 

 

Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen

 

„Die Generationengerechtigkeit wird massiv verletzt, weil unsere Gesellschaft kurzfristige Gewinne und unmittelbare Vorteile erzielen will, die Kosten dafür aber in die Zukunft verlagert. Die ‚Futurisierung’ ökologischer Probleme bedeutet für die heute junge Generation eine existenzielle Gefahr. Das Glück heutiger Generationen wird mit dem Unglück zukünftiger Generationen erkauft. Auch die heutigen Kinder und Jugendlichen werden davon schon betroffen sein.“

 

Dies bewusst zu machen, in der Politik in die Diskussion zu bringen und den jüngeren Generationen damit mehr Gehör zu verschaffen, hat sich die

 

STIFTUNG FÜR DIE RECHTE
ZUKÜNFTIGER GENERATIONEN

 

zum Ziel gemacht!

 

Sehr engagierte Leute, die viel bewegen wollen:

http://www.generationengerechtigkeit.de/index.php?option=com_frontpage&Itemid=1

 

 

 

 

 

 

Wirkliche Erholung für Adoptiv-/Pflegekinder und deren Eltern

 

Besondere Kinder erfordern spezielle Kenntnisse und individuelle Betreuung, die von „normalen“ Ferienanbietern für Kinder- und Jugendreisen nicht oder nur unzureichend geleistet werden kann.

Hier bieten erfahrene Fachkräfte ein besonderes Konzept: aktiven und trotzdem erholsamen Urlaub für Kids und Jugendliche, die im täglichen Leben von Schule und sozialem Umfeld überfordert werden:

http://www.landedo.info/newferien.html

 

 

… oder für Eltern, die Ihre Küken noch nicht alleine fliegen lassen:

 

Besonderer Urlaub für besondere Familien:

Hier können Familien, in denen Kinder oder Jugendlichen mit Handicaps verschiedenster Art (Traumatisierungen, Verhaltensauffälligkeiten, Sinnes- und Wahrnehmungsstörungen u.v.m.) leben, einfach Urlaub machen.

Geboten wird ein einfaches Leben nahe der Natur, Rückzugsmöglichkeiten, Verständnis und Toleranz, sowie kompetente Kinderbetreuung nach Absprache – wirklich Urlaub und Entlastung vom Alltag:

http://www.landedo.info/newfamily.html

 

 

 

 

 

 

AFS sucht Gastfamilien!

 

Einen Gastschüler für ein knappes Jahr in die eigene Familie aufzunehmen bedeutet im besten Fall, Haus und Herz für einen „Fremden“ zu öffnen und im nächsten Jahr einen neu gewonnenen Freund zu vermissen. Ich denke, wenn man einen Menschen aus einem anderen Land kennen und schätzen gelernt hat, ist einem dieses Land nie mehr egal. Dass diese Erfahrung immer mehr Menschen machen können und wollen, das wünsche ich mir.

 

Ganz aktuell werden noch Gastfamilien gesucht für Schüler/innen, die im Februar 2012 anreisen, z.B. aus Guatemala, Kolumbien, Japan, Thailand, Brasilien, Honduras, Argentinien, Bolivien, Costa Rica, …

Ansprechpartner und weitere Informationen dazu:

http://www.afs.de/gastfamilie.html

 

Aktuelle Erfahrungsberichte:

http://www.afs.de/gastfamilie.html/erfahrungsberichte.html

 

 

 

 

 

 

 

Buchtipp: Aufstand der Jungen

von Wolfgang Gründinger

 

Die Älteren hinterlassen ihren Kindern und Kindeskindern ein schweres Erbe (Rente, Staatsverschuldung, Ökologie, Bildung, Arbeitsmarkt).
Doch der Autor stellt sich dem ohne Zukunftsangst entgegen und plädiert für einen neuen Generationenvertrag, für Solidarität und Dialog der Generationen.

 

Ein Buch, das möglicherweise polarisierend erscheint, aber ich lese solche Bücher nicht, um mich völlig mit der Meinung des Autors zu identifizieren, sondern um mein Blickfeld zu erweitern und einen eigenen Standpunkt zu finden. Dafür bietet dieses Buch sehr interessante Ansichten, denn Fakt ist, dass man nichts GEGEN einen hohen Anteil älterer Menschen in unserer Bevölkerung tun kann, aber MIT – das ist es, was ich erfrischend anders finde. Es geht hier um ein Miteinander der Generationen und Ideen, wie es gelingen kann. Diese entsprechen so gar nicht dem Bild, das die Medien allgemein verbreiten und sind deshalb schon lesenswert.

 

Leicht provokant „wirbt“ dieses Buch für neue Konzepte, mit denen man dem sorglosen Leben der "Alten" auf Kosten ihrer Kinder und zukünftiger Generationen ein Ende setzen könnte - nur Schade, dass in der Politik nichts einfach ist …

 

 

 

 

 

 

Frohe Weihnachten und einen guten Start in ein glückliches, gesundes Neue Jahr!

 

Der Newsletter kann gerne an Interessierte weitergeleitet werden!

 

Das Newsletter-Themenarchiv zum Weiterempfehlen:
http://www.adoptivsinn.de/AdoptivSinn-Newsletter-Themena.188.0.html

 

Ich freue mich über Fragen/Anregungen und Leserbriefe!

Bitte mit entsprechendem Betreff an: info(at)adoptivsinn.de

Kerstin Blank-Bringmann

 

Es ist sehr fraglich, ob Gänse, Karpfen und Truthähne das Weihnachtsfest als Erlösung betrachten.
(Gerrit Vissers)